Gemeinsam wachsen – Arbeiten mit Sinn im Personalbereich

„Glück im Job entsteht, wenn Menschen ihre Stärken einbringen können.“

Anja Baitinger ist seit 2014 Personalleiterin der Filderklinik. Ihr Weg in die Klinik begann – wie sie selbst sagt – durch eine Fügung.

Vom Branchenwechsel zur Arbeit mit Sinn

Vor ihrem Wechsel ins Gesundheitswesen war Anja Baitinger in verschiedenen Industriebereichen tätig – unter anderem in der Bank-, Metall- und Baubranche. Der Schritt in die Klinik war bewusst gewählt.
„Die Filderklinik ist ein ganz besonderer Arbeitsort – von den Menschen, von den Rahmenbedingungen und vor allem von der Aufgabe her.“
Heute liegt ihr besonders am Herzen, diesen Ort gemeinsam mit den Mitarbeitenden weiterzuentwickeln – denn hier geht es nicht nur um die Organisation, sondern um Menschen, ihre Entwicklung und ihr Miteinander.

Glück als wichtiger Bestandteil der Arbeit

Glück spielt für Anja Baitinger eine große Rolle – nicht nur privat, sondern auch im Berufsleben.

"Glück bedeutet für mich, dass Mitarbeitende ihre Kompetenzen einsetzen, sich weiterentwickeln können und ihre Aufgaben gerne übernehmen. Wenn Menschen motiviert sind und die Möglichkeit haben, Neues auszuprobieren, wirkt sich das positiv auf das gesamte Team aus.“

Hier setzt gute Führung für Anja Baitinger an:

Gute Führung bedeutet vor allem eines: die Mitarbeitenden wahrnehmen und ein Umfeld schaffen, in dem Entwicklung möglich ist.
Wertschätzung, Respekt und ehrliches Zuhören sind dabei zentrale Grundlagen. Gleichzeitig gilt es, die Bedürfnisse der Filderklinik im Blick zu behalten und beides miteinander zu verbinden.
So entstehen Strukturen, in denen Entwicklung möglich wird.

Was sie besonders stolz macht

Ein zentraler Teil dieses Ansatzes ist die starke Gemeinschaft im Team.

„Es hat sich ein ganz tolles Team gebildet. Ich habe das Gefühl, dass viele wirklich gerne zur Arbeit kommen – und auch unsere Kolleginnen und Kollegen sehr gerne zu uns ins Personalbüro kommen.“
Die Freude an der Arbeit und die positive Teamdynamik sind für sie die wichtigsten Faktoren, um Glück im Arbeitsalltag spürbar zu machen.

Lernen und Entwicklung hören nie auf

Um ihr Wissen und Verständnis für Team- und Organisationsentwicklung zu vertiefen, entschied sich Anja vor einigen Jahren, noch einmal zu studieren. An der Universität Koblenz beschäftigte sie sich intensiv mit Personalmanagement und den Faktoren, die gute Entwicklung in Organisationen ausmachen. Ein zentrales Ergebnis ihrer Arbeit: Zufriedenheit allein reicht nicht aus.

„Viele Menschen sind zufrieden – und trotzdem nicht glücklich im Job. Entscheidend ist, ob sie Sinn erleben und sich einbringen können.“

Inspiriert wurde sie dabei unter anderem von den Gedanken des ehemaligen Programmdirektors des Gross National Happiness Centres aus Bhutan, Ha Vinh Tho.

Für sie liegt der Schlüssel in drei Punkten:

  • Gemeinschaft erleben
  • Sinn der eigenen Arbeit erkennen
  • Gestaltungsspielräume erhalten und nutzen, um diese für die Filderklinik ökonomisch und ökologisch einzubringen

Diese Kombination mache die besondere Kultur der Klinik aus.

Arbeit als Aufgabe – nicht nur als Job

Dieser Ansatz spiegelt sich auch in ihrer persönlichen Haltung wider:
„Ich sehe meine Arbeit nicht nur als Job, sondern als Teil von mir. Solange man Aufgaben als Chance und Privileg betrachtet, macht das Ganze Freude.“

Dieses Verständnis prägt auch unsere Kultur.
Denn bei uns geht’s ums Ganze – für unsere Patientinnen und Patienten. Und für die Menschen, die hier arbeiten.

Kurz & persönlich

Kaffee oder Tee?
Tee.

Wandern oder Schwimmen?
Beides.

Podcast oder Buch?
Beides.

Risiko oder Sicherheit?
Sicherheit.

Struktur oder Spontanität?
Struktur – mit Flexibilität.

Frühaufsteher oder Nachteule?
Frühaufsteher.

Kochen oder essen gehen?
Kochen.

Geduldig oder ungeduldig?
Geduldig.

Ein persönliches Fazit

„Es macht mich glücklich, dass wir in der Filderklinik gemeinsam wachsen – und ich ganz persönlich Teil davon bin.“