Hier setzt gute Führung für Anja Baitinger an:
Gute Führung bedeutet vor allem eines: die Mitarbeitenden wahrnehmen und ein Umfeld schaffen, in dem Entwicklung möglich ist.
Wertschätzung, Respekt und ehrliches Zuhören sind dabei zentrale Grundlagen. Gleichzeitig gilt es, die Bedürfnisse der Filderklinik im Blick zu behalten und beides miteinander zu verbinden.
So entstehen Strukturen, in denen Entwicklung möglich wird.
Was sie besonders stolz macht
Ein zentraler Teil dieses Ansatzes ist die starke Gemeinschaft im Team.
„Es hat sich ein ganz tolles Team gebildet. Ich habe das Gefühl, dass viele wirklich gerne zur Arbeit kommen – und auch unsere Kolleginnen und Kollegen sehr gerne zu uns ins Personalbüro kommen.“
Die Freude an der Arbeit und die positive Teamdynamik sind für sie die wichtigsten Faktoren, um Glück im Arbeitsalltag spürbar zu machen.
Lernen und Entwicklung hören nie auf
Um ihr Wissen und Verständnis für Team- und Organisationsentwicklung zu vertiefen, entschied sich Anja vor einigen Jahren, noch einmal zu studieren. An der Universität Koblenz beschäftigte sie sich intensiv mit Personalmanagement und den Faktoren, die gute Entwicklung in Organisationen ausmachen. Ein zentrales Ergebnis ihrer Arbeit: Zufriedenheit allein reicht nicht aus.
„Viele Menschen sind zufrieden – und trotzdem nicht glücklich im Job. Entscheidend ist, ob sie Sinn erleben und sich einbringen können.“
Inspiriert wurde sie dabei unter anderem von den Gedanken des ehemaligen Programmdirektors des Gross National Happiness Centres aus Bhutan, Ha Vinh Tho.
Für sie liegt der Schlüssel in drei Punkten:
- Gemeinschaft erleben
- Sinn der eigenen Arbeit erkennen
- Gestaltungsspielräume erhalten und nutzen, um diese für die Filderklinik ökonomisch und ökologisch einzubringen
Diese Kombination mache die besondere Kultur der Klinik aus.
Arbeit als Aufgabe – nicht nur als Job
Dieser Ansatz spiegelt sich auch in ihrer persönlichen Haltung wider:
„Ich sehe meine Arbeit nicht nur als Job, sondern als Teil von mir. Solange man Aufgaben als Chance und Privileg betrachtet, macht das Ganze Freude.“
Dieses Verständnis prägt auch unsere Kultur.
Denn bei uns geht’s ums Ganze – für unsere Patientinnen und Patienten. Und für die Menschen, die hier arbeiten.
Kurz & persönlich
Kaffee oder Tee?
Tee.
Wandern oder Schwimmen?
Beides.
Podcast oder Buch?
Beides.
Risiko oder Sicherheit?
Sicherheit.
Struktur oder Spontanität?
Struktur – mit Flexibilität.
Frühaufsteher oder Nachteule?
Frühaufsteher.
Kochen oder essen gehen?
Kochen.
Geduldig oder ungeduldig?
Geduldig.